Sklerallinsen

Sklerallinsen

Sklerallinsen Gero Mayer
Sklerallinsen Bild: SwissLens

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Die Geschichte der Sklerallinsen
  • 2. Wie funktionieren Sklerallinsen
  • 3. Warum helfen sie bei trockenen Augen?
  • 4. Wie komme ich an eine Beratung?
  • Gero Mayer Sklerallinsen

    Über den Autor

    Augenoptikermeister, Buchautor und Sklerallinsen- und Kontaktlinsenexperte. Gero Mayer hat mehr als 15.000 Refraktionen und tausende von Kontaktlinsen angepasst. Er arbeitet seit 10 Jahren als Kooperationspartner der Uniklinik Frankfurt am Main im Bereich der Augenheilkunde & Augenoptik.

    1. Die Geschichte der Sklerallinsen

    Sklerallinsen Gero Mayer
    Konzeptzeichnung von Leonardo Da Vinci

    Sklerallinsen sind eine Jahrzehnte alte Erfindung um eine Korrektur von optischen Fehlern, wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung auszukorrgieren.

    Das Konzept der Sklerallinse entwarf schon Leonardo DaVinci im frühen 16. Jahrhundert und wurden das erste Mal überhaupt im späten 18. Jahrhundert hergestellt.

    1887 hat Friedrich A. Müller eine Sklerallinse ohne Stärke aus Glas geblasen. Sklerallinsen sollten zuerst einmal bei Problemen der Augenoberfläche eingesetzt werden.

    1889 beschreibt Adolf Eugen Gaston Fick dann Sklerallinsen mit optischer Korrektur.

    Es begann eine Zeit der Sklerallinse, die bis heute andauert. Dennoch wurde die kleinere korneale Linse weitaus populärer, denn sie konnte länger auf dem Auge getragen werden und bot eine höhere Sauerstoffversorgung.

    Wir schreiben das Jahr 2019 und die Sklerallinse wird nun von unterschiedlichen Herstellern in verschiedenen Größen angeboten. Das liegt nun daran, dass die Fertigungstechnik als auch die Materialien wesentlich ausgereifter sind.

    Und davon profitieren vor allem Sie!

     

    Wie funktionieren Sklerallinsen?

    Gero Mayer Sklerallinse
    Aufbau einer Sklerallinse

    Wir sprechen von Sklerallinsen, wenn die Linse ausschließlich auf der Sklera, also der Lederhaut des Auges, aufliegt. Die Sklerallinse weist eine sogenannte Scheiteltiefe auf und überbrückt damit die Hornhaut inklusive des Limbus.

    Auf der oben abgebildeten Darstellung können Sie diese Überbrückung sehen. Der blaue Bereich unter der optischen Zone zeigt die Überbrückung über die Hornhaut. Hier sehen wir eine aufgesteilte Hornhaut bedingt durch einen Keratokonus.

    Wichtig ist vor allem die „Haptic zone“, die Auflagefläche auf der Sklera. Wenn diese Auflagefläche parallel zur Sklera verläuft, sitzt die Linse gut